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Universität Regensburg Philosophische Fakultät IV sprach- und Literaturwissenschaften Den aktuellen Stand der Termine und Raumangaben bitte im Lehrveranstaltungsüberblick nachsehen. Nur dort wird fortlaufend korrigiert


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Universität Regensburg

Philosophische Fakultät IV

- Sprach- und Literaturwissenschaften -
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Den aktuellen Stand der Termine und Raumangaben bitte im Lehrveranstaltungsüberblick nachsehen. Nur dort wird fortlaufend korrigiert.

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Des Instituts für Romanistik


Wintersemester 2006/07
Bachelor of Arts (BA):

Französische Philologie, Italienische Philologie, Spanische Philologie
Deutsch-Französische Studien / Études franco-allemandes (B.A)

Deutsch-Italienische Studien / Studi italo-tedeschi (B.A.)

Deutsch-Spanische Studien / Estudios hispano-alemanos (B. A).
Master of Arts (MA):

Romanische Philologie

Interkulturelle Europastudien (IKE)
Magister Romanische Philologie

(Französisch, Italienisch, Spanisch)
Lehramt Gymnasium Französisch / Italienisch / Spanisch

Lehramt Realschule (Französisch)
Liebe Studierende der Romanistik,

das vorliegende Kommentierte Vorlesungsverzeichnis (KVV) bietet Ihnen ausführliche Informationen über das Angebot, den Inhalt und die Durchführung der Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2006/07. Es ergänzt und aktualisiert zum Teil das im Handel erhältliche (blaue) Vorlesungsverzeichnis und dient Ihnen zur Vorbereitung des kommenden Semesters.


Da aufgrund der Raumknappheit an der Universität und personellen Veränderungen im Institut bei einzelnen Lehrveranstaltungen Änderungen nicht auszuschließen sind, bitten wir Sie, sich bis Vorlesungsbeginn über den Aushang des Instituts (Foyer, im 3. Stock des PT-Gebäudes, zwischen PT 3.3.39 und 3.3.40) oder im Internet auf der Homepage des Studieninformationszentrums über den aktuellen Stand zu informieren.

Achtung Einstufungstests!

Im Fach Französisch wird davon ausgegangen, daß Vorkenntnisse im Umfang von ca. 5 Jahren Gymnasium vorhanden sind. Daher müssen alle Studienanfänger in Französisch am Einstufungstest teilnehmen. Studienanfänger in Italienisch und Spanisch nehmen nur bei bestehenden Vorkenntnissen daran teil; Studierende ohne Vorkenntnisse beginnen mit dem jeweiligen Propädeutikumskurs A (siehe nächste Seite). (Studienanfänger der DFS, DIS und DSS haben den Einstufungstest bereits im Rahmen des Eignungsfeststellungsverfahrens abgelegt und brauchen nicht teilnehmen).


Anmeldelisten zum Einstufungstest finden Sie ab sofort für:

Französisch: neben PT 3.3.45

Italienisch: neben PT 3.3.34

Spanisch: neben PT 3.3.43


Die Einstufungstests finden bereits in der vorlesungsfreien Zeit (September) statt!
Einstufungstest Französisch: Mo, 25.09.06, 11.00-12.00 Uhr im Hörsaal H 15

Einstufungstest Italienisch: Mi, 13.09.06, 10.00-11.00 Uhr im Hörsaal H 3

Einstufungstest Spanisch: Fr, 08.09.06, 09.00-10.00 Uhr im Hörsaal H 3
Elektronische Anmeldung

Für einige Lehrveranstaltungen im Grundstudium (siehe jeweilige Beschreibung) müssen Sie sich übers Netz anmelden:

http://www-roks.uni-regensburg.de

Anmeldetermin:
von Mo, 9.10., 19.00 Uhr – Fr, 13.10., 12.00 Uhr
Bitte melden Sie sich erst nach Bekanntgabe des Einstufungstestergebnisses für die anmeldepflichtigen sprachpraktischen Lehrveranstaltungen an!
Wir wünschen Ihnen allen ein interessantes und erfolgreiches Semester!


Die Lehrenden des Instituts für Romanistik

Regensburg, im Juli 2006

Hinweise für Studienanfänger


Sprachkenntnisse

Wer Französisch studieren will, muss bereits Sprachkenntnisse (ca. 5 Jahre Schulfranzösisch oder Vergleichbares) mitbringen. In Italienisch oder Spanisch kann das Studium auch ohne Vorkenntnisse aufgenommen werden. Für Studierende ohne oder mit (Test!) sprachlichen Vorkenntnissen in Italienisch bzw. Spanisch werden sprachpraktische Propädeutika (Kompaktkurse in Italienisch und Spanisch zur Erlernung der Grundkenntnisse) abgehalten, die bereits in der vorlesungsfreien Zeit vor der Aufnahme des normalen Vorlesungsbetriebes beginnen. Informieren Sie sich bitte frühzeitig, z. B. über die Homepage des Instituts: http://www-cgi.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Romanistik/Institut/ bzw. die Homepage des Zentrums für Sprache und Kommunikation (ZSK) http://www-cgi.uni-regensburg.de/Einrichtungen/ZSK/sfa/aktuelles/ .


Propädeutika
Das Propädeutikum in Italienisch (Italiano A, Italiano B und Italiano C) beginnt nur im Wintersemester, d.h. im Sommersemester werden die Kurse ITA A und B nicht angeboten.

Das Propädeutikum in Spanisch (Español A, Español B und Español C) beginnt wegen der höheren Teilnehmerzahl im Sommer- und im Wintersemester bzw. in der vorangehenden vorlesungsfreien Zeit.



Alle Propädeutikumskurse werden von der Studienbegleitenden Fremdsprachenausbildung (SFA) im Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK) angeboten. Sie sind ausschließlich für Romanisten konzipiert und dienen der Vorbereitung auf das Italianistik- bzw. Hispanistikstudium. Für diese Kurse wird ein Auslagenersatz erhoben. Nähere Informationen zu den Anmeldungs- und Zahlungsmodalitäten bei der Geschäftsstelle der SFA (Raum 139 im Verwaltungsgebäude, Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.30-12.00 Uhr, Tel. 943-2319) oder über die Homepage des ZSK: http://www-cgi.uni-regensburg.de/Einrichtungen/ZSK/sfa/aktuelles .

An die Propädeutikumskurse A-C schließt sich ein Corso preparatorio bzw. Curso preparatorio an; diese Kurse gehören zum Programm des Instituts für Romanistik. Der erfolgreiche Abschluss dieser Kurse bzw. ein entsprechend erfolgreicher Einstufungstest berechtigen zum Besuch von Corso di Lingua Italiana I (CLI I) bzw. Curso de Lengua Española I (CLE I).


Die Leistungspunkte aller dieser auf das Studium vorbereitenden Sprachkurse können nicht auf die im Studienverlauf verlangte Anzahl von LP angerechnet werden.

Informationsveranstaltung für Studienanfänger
Die Informationsveranstaltung des Instituts für Romanistik für alle angebotenen Studiengänge (Bachelor und Lehrämter) findet am Montag, dem 9. Oktober 2006 von 15-17 Uhr in H 6 statt.
Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Studienberater Frau Dr. S. Heinemann und Akad. Oberrätin S. Zieglmeier (Schwerpunkt Lehrämter). Außerdem können Sie sich ausführlich auf der Homepage des Instituts in der Rubrik „Studium“ und anhand des Studienführers über die Romanistik in Regensburg informieren: http://www-cgi.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Romanistik/Institut/fileadmin/user_upload/studium_up/Studienfuehrer2006.pdf

Zu den Lehrveranstaltungen des Instituts für Romanistik
Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Raumknappheit an der Universität in etlichen Fällen noch zu zeitlichen Verschiebungen kommen wird!

Ab dem WS 2006/07 gibt es eine zusätzliche Professur für Französische und Spanische Kultur- und Landeswissenschaft. Die hinzugekommenen Lehrveranstaltungen sind gelb hervorgehoben.
Vorlesungen S.
Grundstudium

Übungen Grundstudium S.

Proseminare S.
Hauptstudium

Hauptseminare S.

Übungen Hauptstudium S.
Fachdidaktik S.
Sprachpraxis Französisch S.

Sprachpraxis Italienisch S.

Sprachpraxis Spanisch S.
Fachschaft Romanistik S.
Lehrende des Instituts S.


Abkürzungen für die Veranstaltungsarten
VL = Vorlesung; Ü= Übung; PS = Proseminar; HS = Hauptseminar; OS = Oberseminar

V o r l e s u n g e n




36 000

VL


Einführende Vorlesung in die romanische Sprachwissenschaft

2st., Do 10-12 Beginn: 19.10.06



Neumann-Holzschuh/ Selig

Teilnehmer: Französisch-, Italienisch-, Spanisch-Studierende im Grundstudium

Studierende modularisierter Studiengänge



Verwendbar in: Basismodul Französische Sprachwissenschaft (FRA – M 04)

Basismodul Italienische Sprachwissenschaft (ITA – M 04)

Basismodul Spanische Sprachwissenschaft (SPA – M 04)

LP/Schein: 7 LP (Möglichkeit des Scheinerwerbs durch Klausur am Semesterende)

Leistungsnachweis: Klausur, regelmäßige Teilnahme

Anmeldung: keine!
Diese Vorlesung gibt ausgehend von den drei großen romanischen Sprachen Französisch, Italienisch, Spanisch einen Überblick über die wichtigsten Teildisziplien, methodische Ansätze und Fachbegriffe der Sprachwissenschaft für Studierende der Romanistik. Die Vorlesung wendet sich an alle Romanisten; sie vermittelt die Grundlagen der romanischen Sprachwissenschaft, die in den nationalsprachlichen Einführungsseminaren vertieft werden. Allen Studienanfängern wird geraten, diese Vorlesung, die jeweils im Wintersemester angeboten wird und der im Basismodul Französische/Italienische/Spanische Sprachwissenschaft (FRA – M 04 / ITA – M 04 / SPA – M 04) verlangten Vorlesung entspricht, zu besuchen. Denjenigen Studierenden, die noch keine Vorlesung im Basismodul absolviert haben, wird geraten, diese Vorlesung zu besuchen.



36 001

VL


Französische Sprachgeschichte II

2st., Mi, Do 12-13 Beginn: 18.10.06



Neumann-Holzschuh

Teilnehmer: Französisch-Studierende im Grund- und Hauptstudium

Studierende modularisierter Studiengänge



Verwendbar in: Basismodul Französische Sprachwissenschaft (FRA – M 04)

Aufbaumodul Französische Sprachwissenschaft (FRA – M 12)



LP/Schein: 7 LP (Möglichkeit des Scheinerwerbs durch Klausur am Semesterende)

Leistungsnachweis: Klausur, regelmäßige Teilnahme

Anmeldung keine!
Diese Vorlesung schließt an die Vorlesung „Französische Sprachgeschichte I“ im WS 2005/06 an, deren Besuch jedoch nicht Voraussetzung zur Teilnahme an der Vorlesung ist. Im Verlauf der Vorlesung wird ein Überblick über die externe Sprachgeschichte des Französischen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert gegeben. Diese Klausur eignet sich als Vorbereitung auf die sprachgeschichtliche Klausur im Staatsexamen bzw. auf den Teil „Sprachgeschichte“ in der mündlichen Staatsexamens- und Magisterprüfung.



36 002

VL


Varietäten des Italienischen

2st., Mi, Do 12-13 Beginn: 18.10.06



Selig

Teilnehmer: Italienisch-Studierende im Grund- und Hauptstudium

Studierende modularisierter Studiengänge



Verwendbar in: Basismodul Italienische Sprachwissenschaft (ITA – M 04)

Aufbaumodul Italienische Sprachwissenschaft (ITA – M 12)



LP/Schein: 7 LP (Möglichkeit des Scheinerwerbs durch Klausur am Semesterende)

Anmeldung: Keine!
In der Vorlesung wird es um einen Überblick über die verschiedenen Varietäten des Italienischen gehen. Im Vordergrund stehen die diatopischen Varietäten, also die Dialekte bzw. die italiani regionali. Vor allem die Ausgleichsprozesse zwischen der italienischen Hochsprache und den regionalen Varietäten sollen im Einzelnen untersucht werden.

Vorbereitende Lektüre: Sobrero, Alberto A. (Hg.), Introduzione all’italiano contemporaneo: La variazione e gli usi, Roma 1993.



36 003

VL


Einführende Vorlesung in die Literaturwissenschaft

(in Kombination mit den Einführungskursen Französische, Italienische, Spanische Literaturwissenschaft)

2st., Mo 14-16 Beginn: 16.10.06


verschiedene

Die Vorlesung wird nur im Wintersemester angeboten. Sie findet abwechselnd mit der Vorlesung „Einführende Vorlesung in die Kultur- und Landeswissenschaft“ (nur im Sommersemester) statt.

Anmeldung: ab sofort bei der Virtuellen Universität Regensburg „VUR“ (http://vur.uni-regensburg.de/): 1. Sie melden sich bei der VUR an.
2. Sie wählen MyVUR, 3. Sie wählen "Meine VUR anpassen", 4. Sie wählen LVA abonnieren, 5. Sie wählen Philosophische Fakultät IV, 6. Sie wählen Romanische Philologie II - Lehrstuhl Prof. Mecke, 7. Sie wählen gleichzeitig WS (für Wintersemester), 8. Sie klicken auf der Liste die ausgewählten Veranstaltungen an.

Teilnehmer: Romanisten der Fächer Französisch, Italienisch und Spanisch im
Grundstudium

Verwendbar in:  Basismodul Französische Literaturwissenschaft (FRA – M 05)

Basismodul Italienische Literaturwissenschaft (ITA – M 05)

Basismodul Spanische Literaturwissenschaft (SPA – M 05)

Leistungsnachweis / LP:  Klausur (7 LP). (Es gibt keine Nachholklausur!) Diese Einführungsvorlesung ist zwar nach wie vor die Grundlage für die verschiedenen nationalsprachlichen Einführungskurse (Französisch, Italienisch, Spanisch), es werden aber sowohl für die Vorlesung 7 Leistungspunkte als auch für die Einführungskurse 4 Leistungspunkte anerkannt.
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Bereiche, Arbeitsmethoden und Fachbegriffe der Literaturwissenschaft für Studierende der Romanistik. Sie bietet in komprimierter Form das in der Einführung in die verschiedenen romanischen Literaturen praktisch und fachspezifisch eingeübte Wissen.



36 004

VL


Theater der französischen Klassik

2 st., Fr 8.30-10 Beginn: 27.10.06



Chihaia

Anmeldung: ab sofort bei der Virtuellen Universität Regensburg (http://vur.uni-regensburg.de/) (Phil. Fakultät IV/Romanische Philologie (Prof. Dr. Jochen Mecke)/WS)

Teilnehmer: Romanistik-Studierende im Grund- und Hauptstudium,

Studierende modularisierter Studiengänge



Verwendbar in: Basismodul Französische Literaturwissenschaft (FRA – M 05) Aufbaumodul Französische Literaturwissenschaft (FRA – M 14)

Frankreich-Studien I/II, Gender Studies



Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur

LP/Schein: 7 LP/CP
Das Theater der französischen Klassik steht im Mittelpunkt der kanonisch gewordenen Texte des 17. Jahrhunderts. Insbesondere an den Stücken Corneilles, Racines und Molières soll in dieser Vorlesung nicht nur der Prozess der Kanonbildung und der Herstellung von Klassizität, sondern auch die Funktion des Dramas innerhalb der Gesellschaft von „la cour et la ville“ nachgezeichnet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Konzepte der Repräsentation, welche die „représentation théâtrale“ mit anderen kulturellen Praktiken wie der religiösen, politischen und künstlerischen Repräsentation verbinden. Die Beschäftigung mit der französischen Klassik hat seit längerem unterschiedliche Aspekte dieses Verhältnisses von Literatur und Kultur betrachtet: Norbert Elias und Erich Auerbach situieren die höfische Gesellschaft innerhalb umfassenderer historischer Prozesse der Zivilisation; Michel Foucault und Louis Marin untersuchen die wissensgeschichtlichen Implikationen, die eine strukturelle Verbindung zwischen den politischen Modellen der „représentation“ und der poetologischen und philosophischen Reflexion über diesen Begriff gestatten. Die neuere Geschichtswissenschaft schließlich entdeckt den performativen Anteil der höfischen Repräsentation und ermöglicht damit zugleich eine neue Betrachtungsweise des klassischen Theaters: Der Vorrang des Dramas innerhalb des Kanons entspräche insofern seiner zentralen Funktion als Experimentierraum für Performanz.



36 005

VL


Vom Mysterienspiel zum Mistero buffo – Geschichte des italienischen Theaters

2st., Di 10-12 Beginn: 17.10.06



Wetzel

Anmeldung: keine

Teilnehmer: Romanistik-Studierende im Grund- und Hauptstudium

sonstige Interessierte



Verwendbar in: Basismodul Italienische Literaturwissenschaft (ITA – M 05) Aufbaumodul Italienische Literaturwissenschaft (ITA – M 14)

Italien-Studien I/II



Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur

LP/Schein: 7 LP/CP
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entwicklung der italienischen Dramatik von den Anfängen der Literatur in der Landessprache bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Folgende Dramen werden besprochen:

- Machiavelli: Mandragola, 1518

- Ruzante (d.i. A. Beolco), Il parlamento di Ruzante, um 1551

- Tasso, Aminta, 1573

- Metastasio: L’Olimpiade, 1773

- Gozzi: L’amore delle tre melarance, 1761

- Alfieri: La congiura de’ Pazzi, 1777-1789

- Da Ponte, Le nozze di Figaro, 1786

- Manzoni, Adelchi, 1822

- Pirandello: Sei personaggi in cerca d’autore, 1921; Enrico IV, 1922

- De Filippo, Napoli milionaria!, 1945

- Fo, Mistero buffo, 1969


Bitte lesen Sie diese Dramen als Vorbereitung auf die Vorlesung. Ohne die Lektüre der besprochenen Texte werden Sie nur wenig von der Vorlesung profitieren.

Pflichtlektüre: Goldoni, Arlecchino, il servitore di due padroni, 1745 bzw. 1753; La locandiera, 1753



36 006

VL


Deutschland – Frankreich: ein Kulturvergleich

2st., Di 14-16 Beginn: 17.10.06



verschiedene

Anmeldung: ab sofort bei der Virtuellen Universität Regensburg (http://vur.uni-regensburg.de/) (Phil. Fakultät IV/Romanische Philologie (Prof. Dr. Jochen Mecke)/WS)

Teilnehmer: Romanistik-Studierende im Grund- und Hauptstudium,

Studierende modularisierter Studiengänge,

Deutsch-Französische Studien, Master Interkulturelle Europastudien

Verwendbar in: Basismodul Französische Landeswissenschaft (FRA – M 06) Aufbaumodul Französische Landeswissenschaft (FRA – M 14) Basismodul Landeswissenschaft Deutsch-Französische Studien

Frankreich-Studien I/II



Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur

LP/Schein: 7 LP/CP
Jeder, der längere Zeit in Frankreich gelebt hat, weiß: Wenn die sprachlichen Barrieren beseitigt sind, fangen die eigentlichen Verständigungsschwierigkeiten an. Nicht mehr sprachliche, sondern kulturell bedingte Unterschiede können dann zu manchmal ärgerlichen, manchmal produktiven und kreativen Missverständnissen führen. Meistens legen wir uns dann aus Beobachtungen unsere eigene Auffassung der französischen Kultur zurecht und verhalten uns dementsprechend. Aber die Gefahr ist groß, Einzelbeobachtungen zu sehr zu verallgemeinern oder in Stereotypen zu verfallen. Was kann man in einer solchen Situation tun? Romanisten müssten in der Lage sein, selbst gewonnene Anschauungen Frankreichs einzuordnen, zu relativieren und zu überprüfen. Anschauungen ohne Theorien sind ebenso blind wie Theorien ohne Anschauungen leer sind. Die Vorlesung möchte versuchen, beides miteinander zu verknüpfen und Ansatzpunkte für eine Theorie französischer Kultur zu liefern. In sinnvoller Weise ist dies nur möglich im Vergleich zur deutschen Kultur: zunächst weil nur der Kontrast unseren Beobachtungen Frankreichs Bedeutung und Profil verleiht, dann aber auch, weil wir uns immer unseren Standpunkt als Beobachter vergegenwärtigen müssen. Die Vorlesung wird versuchen, unsere Erfahrungen mit Frankreich und Franzosen systematisch und historisch einzuordnen und zu erklären. Eine wichtige Rolle wird dabei die Theorie kultureller Identität und interkultureller Kommunikation spielen.

Literaturhinweis: Wer sich einlesen möchte in die produktiven und ärgerlichen Missverständnisse zwischen Frankreich und Deutschland, dem sei der Band von Roger Leenhardt & Robert Picht, Au jardin des malentendus: le commerce franco-allemand des idées empfohlen (Arles: Babel 1997; dt. Fassung unter dem Titel Fremde Freunde, München: Piper 1997, hrsg. Robert Picht, Vincent Hoffmann-Martinot, René Lasserre, Peter Theiner).

Thema geändert!



36 007

VL


Italien und Deutschland im europäischen Vergleich (Kultur- und Landeswissenschaft)

2st., Mi 10-12 Beginn: 18.10.06



Wetzel/Nonnenmacher


Anmeldung: keine

Teilnehmer: Romanistik-Studierende im Grund- und Hauptstudium

sonstige Interessierte



Verwendbar in: Basismodul Italienische Kultur-und Landeswissenschaft (ITA – M 05) Aufbaumodul Italienische Kultur- und Landeswissenschaft (ITA – M 14); Italien-Studien I/II

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur

LP/Schein: 7 LP/CP
Italien und Deutschland sind beides sog. ‚verspätete Nationen’, denen die Gründung eines Nationalstaates erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ‚glückte’.

Die Vorlesung wird einen Überblick über die wichtigsten Bereiche (Geschichte, Wirtschaft, politische Institutionen, territoriale Gliederung, Bildungswesen, Medien etc.) zu geben versuchen und dabei immer einen Blick auf die näheren und ferneren Nachbarn richten, um die Spezifik Italiens möglichst ohne Schwarz-Weiß-Malerei und deutsch-italienische Klischees herauszuarbeiten.

Lesen Sie zur Vorbereitung (zur Anschaffung empfohlen): E.K. Große u. Günter Trautmann, Italien verstehen, Darmstadt: WBG 1997
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Wir bitten, folgende interdisziplinäre Ringvorlesung zu beachten:


VL


Sprachen und Recht

1 st., Mo 18-20h (14-täglich) Beginn: 23.10.06



Walter, Ernst, Klocke, Lohse u.a

weitere Termine werden in der ersten Vorlesung bekannt gegeben, Raum siehe Aushänge
Der „Arbeitskreis Sprache und Recht“ veranstaltet seine zweite Ringvorlesung, in welcher Vertreterinnen und Vertreter beider Fachbereiche unter anderem zu folgenden Themen referieren werden:

  • Sprache und Stil in Rechtstexten,

  • Sprachenrechte von Ausländern im Strafverfahren und Strafvollzug,

  • Übersetzung des europäischen Gemeinschaftsrechts für Beitrittskandidaten,

  • Klärung europarechtlicher Sprachenregelungen durch den Europäischen Gerichtshof.

Die Veranstaltung ist für Angehörige aller Fakultäten sowie für Gäste geöffnet. In Abstimmung mit den Studienordnungen der Fachbereiche können anhand einer bestandenen Klausur am Ende des Semesters Leistungspunkte erworben werden.

Ü b u n g e n

36 008

Ü


Französische Phonetik

1st., Do 12-13 Beginn: 19.10.06



Heinemann


Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Studierende im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul Französische Sprachwissenschaft (FRA – M 04)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Abschlussklausur

LP/Schein: 4 LP in Verbindung mit dem Kurs „Einführung in die frz. Sprachwissenschaft“
Neben der eher knappen Behandlung der artikulatorischen Phonetik im Rahmen der Einführung in die französische Sprachwissenschaft bietet diese Übung eine detaillierte Einführung in die Grundlagen der Lautlehre, wobei Besonderheiten des Französischen herausgearbeitet werden und auch auf suprasegmentale Eigenschaften wie Wortakzent und Intonation einzugehen sein wird. Aufgrund der im Rahmen späterer Arbeiten möglicherweise auftretenden Notwendigkeit einer phonetischen Transkription wird auch die praktische Umsetzung des Gelernten im Sinne von Transkriptionen nach dem phonetischen Alphabet (API) einen Schwerpunkt des Kurses bilden (s. auch Leistungsnachweis für die Meldung zum Staatsexamen).

Hinweis: Die Teilnahme an diesem Kurs ist für den Schein Einführung in die französische Sprachwissenschaft verpflichtend!



36 009

Ü


Französische Phonetik

1 st., Do 16-17 Uhr Beginn: 19.10.06



Schrott


Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Studierende im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul Französische Sprachwissenschaft (FRA – M 04)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur

LP/Schein: 4 LP in Verbindung mit dem Einführungskurs
Der Kurs fungiert als Einführung in die Phonetik und Phonologie der französischen Sprache. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Grundlagen und Grundbegriffe der Lautlehre, wobei natürlich die Besonderheiten des Französischen (auch kontrastiv zum Deutschen und zu anderen romanischen Sprachen) herausgearbeitet werden sollen. Daneben gibt der Kurs auch eine Einführung in die phonetische Transkription nach dem phonetischen Alphabet (API).

Literaturhinweise:

Eggs, Ekkehard/Mordellet, Isabelle, Phonétique et phonologie du français. Théorie et pratique, Tübingen, Niemeyer, 1990.

Meisenburg, Trudel/Selig, Maria, Phonetik und Phonologie des Französischen, Stuttgart: 1998, Klett.

Röder, Peter, Französische Phonetik und Phonologie. Ein Grundkurs, Erlangen, 1996, Palm & Enke.





36 010

Ü


Spanische Phonetik

1st., Mi 13-14 Uhr Beginn:18.10.06



Schrott


36 010a

Ü


Spanische Phonetik

1st., Di 13-14 Uhr Beginn:17.10.06



Wolf


Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Studierende im Grundstudium

Voraussetzung: Spanischkenntnisse im Umfang von Español C

Verwendbar in: Basismodul Spanische Sprachwissenschaft (SPA – M 04)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Klausur

LP/Schein: 4 LP in Verbindung mit dem Einführungskurs
Der Kurs fungiert als Einführung in die Phonetik und Phonologie der spanischen Sprache. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Grundlagen und Grundbegriffe der Lautlehre, wobei natürlich die Besonderheiten des Spanischen (auch kontrastiv zum Deutschen und zu anderen romanischen Sprachen) herausgearbeitet werden sollen. Daneben gibt der Kurs auch eine Einführung in die phonetische Transkription nach dem phonetischen Alphabet (API).

Literaturhinweise:

Berschin, Helmut/Fernández-Sevilla, Julio/Felixberger, Josef: Die spanische Sprache. Verbreitung, Geschichte, Struktur, Hildesheim, 32006, Olms (Kapitel zur Phonetik).

Navarro Tomás, Tomás/Haensch, Günther/Lehner, Bernhard: Spanische Aussprachelehre, München: Hueber, 1970. (Spanisch: Navarro Tomás, Tomás: Manual de pronunciación española, Madrid, 251991, C.S.I.C.).

Quilis, Antonio: Tratado de fonología y fonética españolas, Madrid 1993, Gredos.

Wesch, Andreas: Grundkurs Sprachwissenschaft Spanisch, Stuttgart 2001, Klett, p. 43-60.



36 011

Ü


Sprachwissenschaftlicher Lektürekurs

1st., Do 18–19 Beginn: 19.10.06



Kalkhoff


Anmeldung: keine

Teilnehmer: Studierende des Grundstudiums

Verwendbar in: Basismodul Französische, Spanische und Italienische Sprachwissenschaft

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Exzerpt eines wissenschaftlichen Textes und eine kleinere Bibliografie

LP/Schein: 2 LP
Wussten Sie, dass Ferdinand de Saussure den Cours de linguistique générale [1916], auf dem die strukturalistische Sprachwissenschaft aufbaut, gar nicht selber verfasst hat, und dass Noam Chomskys Werk Syntactic Structures, das seit seinem Erscheinungsjahr 1957 der Linguistik bis in unsere Tage hinein ein völlig neues Forschungsprogramm beschert, eine Broschüre von nur knapp 100 Seiten ist? Die Übung setzt sich zum Ziel, eventuell vorhandene Berührungsängste mit Texten der modernen Sprachwissenschaft abzubauen. Gemeinsam sollen Auszüge aus sprachwissenschaftlichen „Klassikern“ des 20. Jahrhunderts und ausgewählte Aufsätze aus der Leseliste zur Vorbereitung auf das Staats- und Magisterexamen gelesen, kommentiert und in ihren zeitgenössischen Kontext eingeordnet werden. Neben der Lektüre werden grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken wie Exzerpieren, Bibliografieren und Zitieren geübt.



36 012

Ü


Einführung in die französische Literaturwissenschaft

3st., Fr 8.15-10.30 Beginn: 20.10.06



Hertrampf

36 013

Ü


Einführung in die französische Literaturwissenschaft

3st., Di 10-12.15 Beginn: 17.10.06



Greilich

36 014

Ü


Einführung in die französische Literaturwissenschaft

3st., Fr 10-12.15 Beginn: 20.10.06



Mancas

Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Anfänger im (Teil-)Fach Französisch

Verwendbar in: alle Studiengänge mit Französisch

LP/Schein: 4 LP für regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit sowie drei kurze schriftliche Hausarbeiten. Diejenigen Studierenden, die Sprach- und Landeswissenschaft als Teilfächer gewählt haben, können die 6 Leistungspunkte, die im dritten wissenschaftlichen Teilfach erbracht werden müssen, in Absprache mit dem Kursleiter durch den Ausbau einer der Hausarbeiten erwerben.
Die Einführung baut auf der Lehrveranstaltung Nr. 36003 (Einführende Vorlesung in die Literaturwissenschaft) auf. In diesem Kurs sollen die in der – eher theoretisch ausgerichteten – Vorlesung erworbenen Kenntnisse an französischen Texten praktisch eingeübt und vertieft werden. Dies betrifft insbesondere die Schaffung eines literaturwissenschaftlichen Problembewusstseins und die Aneignung des methodischen Handwerkszeugs, das anhand von kurzen, überschaubaren Texten oder Textausschnitten aus der französischen Literatur erprobt wird.



36 015

Ü


Einführung in die italienische Literaturwissenschaft

3st., Fr 12.15-14.30 Beginn: 20.10.06



Wetzel


Anmeldung: keine

Teilnehmer: Italianisten im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul italienische Literaturwissenschaft

LP/Schein: 4 LP

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit; kleinere schriftliche Hausarbeiten
In diesem Einführungskurs sollen die in der – eher theoretisch ausgerichteten – Vorlesung ‚Einführung in die Literaturwissenschaft’ erworbenen Kenntnisse auf dem Feld der italienischen Nationalliteratur praktisch eingeübt und vertieft werden. Dies betrifft insbesondere die Schaffung eines literaturwissenschaftlichen Problembewußtseins und die Aneignung des methodischen Handwerkszeugs, das anhand von kurzen, überschaubaren Texten oder Textausschnitten aus der italienischen Literatur in den drei Gattungen Lyrik, Epik und Dramatik erprobt wird.



36 016

Lektürekurs



Lektürekurs: Das französische Drama von Corneille bis Ionesco

2st., Mo 10-12 Beginn: 16.10.06



Mauerer


Anmeldung: Listenaushang Tür PT 3.3.31

Teilnehmer: Studierende im Grund- und Hauptstudium

Verwendbar in: Basis-, Aufbaumodul Frz. Literaturwissenschaft

Leistungsnachweis: Kl. Hausarbeit, regelmäßige Teilnahme

LP/Schein: 4
Der Lektürekurs versteht sich als eine erste Einführung in die französische Literaturgeschichte. Als Komplement zur Einführung in die Literaturwissenschaft oder als Repetitorium zur Prüfungsvorbereitung wendet er sich ausdrücklich an Studierende aller Semester. In seiner gattungsspezifischen Ausrichtung auf das Drama will er einen orientierenden Einblick in gattungsspezifische Charakteristika und Entwicklungen ermöglichen. Dabei ist es jedoch nicht sein Ziel, einen Überblick über die Epochen in Namen und Zahlen zu vermitteln. Vielmehr sollen durch die gemeinsame Analyse exemplarischer Textbeispiele von der Klassik bis zur Gegenwart wesentliche Epochenmerkmale erarbeitet und historischer Wandel nachvollzogen werden. Dadurch ist eine größere Vertrautheit im Umgang mit der französischen Literatur im Allgemeinen und der Gattungsform des Dramas im Besonderen intendiert.



36 017

Ü


Einführung in die spanische Literaturwissenschaft

3st., Fr 8-10.15 Beginn: 20.10.06



Schmelzer

36 018

Ü


Einführung in die spanische Literaturwissenschaft

3st., Fr 10.30-12.45 Beginn: 20.10.06



Schmelzer

Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Spanisch-Studierende im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul Spanische Literaturwissenschaft (SPA – M 05)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit, drei kurze schriftliche Hausarbeiten mit einer jeweiligen Bearbeitungszeit von ca. zwei Wochen. Diejenigen Studierenden, die Sprach- und Landes­wissenschaft als Teilfächer gewählt haben, können die 6 Leistungs­punkte, die im dritten Teilfach erbracht werden müssen, in Absprache mit dem Kursleiter durch den Ausbau einer der Hausarbeiten erwerben.

LP/Schein: 4 LP/CP
Dieser Einführungskurs steht in Kombination mit der Veranstaltung Nr. 36003 (Einführende Vorlesung in die Literaturwissenschaft). In der Lehrveranstaltung sollen die in der – eher theoretisch ausgerichteten – Vorlesung erworbenen Kenntnisse praktisch eingeübt und vertieft werden. Dies betrifft insbesondere die Schaffung eines literaturwissenschaftlichen Problembewusstseins und die Aneignung des methodischen Handwerkszeugs, das anhand von kurzen, überschaubaren Texten oder Textausschnitten aus der spanischen Literatur erprobt wird.



36 019

Ü


Einführung in die französische Landeswissenschaft

3st., Mi 14-17 Beginn: 18.10.06



Faure

Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Romanisten im Grundstudium

Verwendbar in: FRA-M06

Leistungsnachweis: Klausur (+ Hausarbeit für die 6 LP)

LP/Schein: 4/6
Notions de base sur la géographie et l’histoire de la France et des principaux pays francophones (langue d’enseignement: français).

Attention : le mémoire (Hausarbeit, nécessaire pour les étudiants qui ne font pas la totalité du module) est à rendre avant le 28 février 2007 !


Bibliographie :

J.Carpentier/F. Lebrun: Histoire de France, Paris (Seuil) 1987

H.-J. Lüsebrink: Einführung in die Landeskunde Frankreichs, Stuttgart (Metzler) 22003



36 020

Ü


Einführung in die spanische Landeswissenschaft

3st., Di 10.00-13.00 Beginn: 17.10.06



Verdugo-Raab

Anmeldung: elektronisch

Teilnehmer: Romanisten im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul Spanische Landeswissenschaft (SPA – M 06)

Leistungsnachweis: Klausur (+Hausarbeit für die 6 LP)

LP/Schein: 4/6
Contenido:

I. Introducción a la geografía humana y la historia de España

II. La variedad regional

III. Datos socio-económicos, culturales y generales

IV. Elementos de introducción a la cultura española

Para obtener 4 créditos habrá que



  1. asistir regularmente al curso

  2. aprobar el examen final

Para obtener 6 créditos habrá que redactar además un trabajo de aproximadamente 10 páginas.

P r o s e m i n a r e



36 022

PS


Zweitspracherwerb

2st., Do 16–18 Beginn: 19.10.06



Meyer / Kalkhoff

Anmeldung: per Listeneintrag ab dem 31.7.2006 (Bürotür PT 3.3.54); 20 Plätze für Romanisten

Teilnehmer: Studierende des Grundstudiums

Verwendbar in: Basismodul Französische Sprachwissenschaft FRA – M 04

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat (20 min.) und schriftliche Hausarbeit (15 Seiten)

LP/Schein: 7 LP
Das Proseminar, das Studierenden der französischen wie der slawischen Philologie gleichermaßen offen steht, ohne die jeweils andere Sprache verstehen zu müssen, führt in linguistische Theorien des Zweitspracherwerbs (L2-Erwerb) ein. Gerade in der Konfrontation mit einer Fremdsprache, die man selber nicht spricht, soll ein Bewusstsein über die Komplexität und die Spezifität dieses Prozesses in Abhängigkeit von der eigenen Muttersprache, bereits beherrschter anderer Fremdsprachen, Geschlecht und Alter geschaffen werden. Neben theoretischen Beschreibungsmodellen und empirischen Fallstudien sollen der Erwerb grammatischer Kategorien, die Aussprache (Akzent), der schulische Fremdsprachenunterricht, der Unterschied zwischen Erst- und Zweitspracherwerb, das Verhältnis von Sprache und Weltbild bzw. Sprache und Denken, „typische“ Fehlerquellen (z.B. Aspekt im Russischen, Vergangenheitstempora im Französischen) sowie die eigenen Probleme beim Fremdsprachenerwerb thematisiert und theoretisiert werden. Die Erstellung eines lernersprachlichen Korpus ist angedacht.
Einführende Literatur: Klein, Wolfgang (1984): Zweitspracherwerb. Eine Einführung. Königstein: Athenäum.



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PS


Französisch-Deutsch: Sprach- und Übersetzungs-vergleich

2st., Fr 14-16 Beginn: 20.10.06



Schrott


Anmeldung: Listenaushang PT 3.3.41 ab 18.07.06

Teilnehmer: Studierende im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul Französische Sprachwissenschaft (FRA – M 04)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit

LP/Schein: 7 LP
Ziel des Proseminars ist es, sich den Strukturen des Französischen und des Deutschen in der Perspektive der kontrastiven Linguistik zu nähern, wobei die Technik des Übersetzungs­vergleichs eine hervorgehobene Rolle spielen wird.

Besonderes Augenmerk gilt dabei auch den historischen Normen des Übersetzens, deren Wandel sich zeigt, wenn man etwa mehrere deutsche Übersetzungen eines französischen Textes – etwa eines prominenten literarischen Textes – systematisch vergleicht. Der synoptische Blick auf mehrere Übersetzungen eines Textes leistet dabei auch immer eine Sprachvergleichung, denn im Vergleich der Texte werden immer auch die beiden Sprachen in ihren Strukturen kontrastiv fokussiert.

In der konkreten Arbeit mit Texten und ihren Übersetzungen wollen wir in einer Verbindung von Theorie und Praxis ausloten, was Übersetzungsvergleiche für eine kontrastive Betrachtung des Französischen und Deutschen leisten können.

Literaturhinweise:

Albrecht, Jörn: Literarische Übersetzung. Geschichte, Theorie, kulturelle Wirkung, Darmstadt, 1998, WB.

Blumenthal, Peter: Sprachvergleich Deutsch – Französisch, Tübingen, 1987, Niemeyer.

Campo, José Luís de Azevedo do: Kontrastive Linguistik und Übersetzungswissenschaft : Theorie und Praxis (Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Englisch, Deutsch), Rostock, 1998, Inst. für Romanistik.

Hönig, Hans G./Kußmaul, Paul: Strategie der Übersetzung, Tübingen, 41996, Narr.

D’Hulst, Lieven: Cent ans de théorie française de la traduction. De Batteux à Littre (1748-1847), Lille, 1990.

Knauer, Gabriele: Grundkurs Übersetzungswissenschaft Französisch, Stuttgart, 1998, Klett.

Macheiner, Judith: Übersetzen. Ein Vademecum, München, 2004, Piper.

Rein, K.: Einführung in die kontrastive Linguistik, Darmstadt, 1981, WB.

Wandruszka, Mario: Sprachen – vergleichbar und unvergleichlich, München, 1969, Piper.

Weinrich, Harald: Textgrammatik der französischen Sprache, Stuttgart, 1982, Klett.

Weinrich, Harald: Sprache, das heißt Sprachen, 2. erg. Aufl., Tübingen, 2003, Narr.

Weinrich, Harald: Textgrammatik der deutschen Sprache, Hildesheim 22003, Olms.



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PS


Typologische Entwicklung des Italienischen

2st., Mi 10-12 Beginn: 18.10.06



Heinemann


Anmeldung: Listenaushang PT 3.3.42 (ab sofort)

Teilnehmer: Studierende des Grundstudiums

Verwendbar in: ITA - M 04

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit

LP/Schein: 7 LP
Das Italienische wird innerhalb der Romania als äußerst konservativer Vertreter eines romanischen Sprachtyps bezeichnet, wobei ein Sprachtyp als charakteristische Kombination von Elementen der allgemeinen Grammatik beschreibbar ist. D.h. es lässt sich offensichtlich eine Korrelation bestimmter sprachlicher Merkmale feststellen (s. hierzu die sogenannte Universalienforschung), anhand derer einzelne oder eine ganze Gruppe von Sprachen klassifiziert werden können. Zu derartigen Merkmalen gehört z.B. die Stellung des Artikels mit Bezug auf das Substantiv (Art - N: it. il lupo, frz. le loup vs. N - Art: rum. lupul), der Negationspartikel mit Bezug auf das Verb (Neg - V: it. non viene, lat. non venit vs. (Neg) - V - Neg: frz. il ne vient pas, fr. popul. i' vient pas nordit. (non) viene mica (entsprechend dialektal)) oder etwa die Möglichkeiten der Wortbildung.

In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der typologischen Entwicklung des Italienischen, d.h. auf den Veränderungen im Bereich der Morphonologie, Morphologie und Morphosyntax, die sich bei der Entwicklung vom (Vulgär-)Lateinischen zum Italienischen vollzogen haben. Ein wesentliches Merkmal dieses Wandels ist die Substitution synthetischer durch analytische Strukturen (vgl. Futur lat. cantabo vs. it. canterò (< vlat. cantare habeo), Passiv lat. cantatur vs. it. viene cantato). Damit erfolgt in Teilbereichen der Sprache eine Umkehrung der Determinationsrichtung, d.h. es tritt ein Wechsel von post- zu prädeterminativen Strukturen ein (s. auch Kasusverfall: lat. Kasus vs. rom. Präp + N). Die Entwicklungsprozesse sollen vor allem im Standarditalienischen, aber auch in diatopischen Varietäten (v.a. norditalienische) erläutert werden.



Hinweis: Latein- und Französisch(grund)kenntnisse sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.



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PS


Gesprochenes Spanisch

2st., Mi 14-16 Beginn:18.10.06



Schrott


Anmeldung: Listenaushang PT 3.3.41 ab 18.7.06

Teilnehmer: Studierende im Grundstudium

Verwendbar in: Basismodul Spanische Sprachwissenschaft (SPA – M 04)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit

LP/Schein: 7 LP
Die Beschäftigung mit der gesprochenen Sprache ist nach wie vor ein aktuelles und zentrales Thema der Sprachwissenschaft, das eng mit der Pragmalinguistik und der Dialoganalyse verbunden ist.

Die Besonderheiten des gesprochenen Spanisch werden im Kontext der Architektur der spanischen Sprache – ihrer Varietäten und deren Relation zueinander – erarbeitet. Einen Schwerpunkt bilden dabei natürlich die Konzepte von „Nähesprache“ und „Distanzsprache“ nach Koch/Oesterreicher. Da die Charakteristika der „Mündlichkeit“ sich natürlich besonders deutlich kontrastiv zum geschriebenen Spanisch zeigen, werden wir uns auch mit den Besonderheiten der Schriftlichkeit beschäftigen.

Neben der Varietätenlinguistik spielen jedoch auch Aspekte der Sprachpragmatik und der Dialoganalyse eine Rolle. Denn da Sprechen im dialogischen Wechsel von Anrede und Erwiderung stattfindet, hat die gesprochene Sprache ihren natürlichen Ort im Dialog. Daher werden wir – aufbauend auf einer Einführung in die Dialoganalyse – dialogische Interaktionen aus Korpora des heutigen Spanisch exemplarisch beschreiben und analysieren.

Literaturhinweise:

Beinhauer, Werner: El Español coloquial, 3. ed. aumentada y actualizada, Madrid, 1978, Gredos.

Calvo Pérez, Julio, Introducción a la pragmática del español, Madrid, 1994, Cátedra.

Cortés Rodríguez, Luis: Tendencias actuales en el estudio del español hablado, Almería, 1994, Univ.

Escandell Vidal, María Victoria: Introducción a la pragmática, Barcelona, 1996, : Ariel.

Fuentes Rodriguez, Catalina: Lingüística pragmática y análisis del discurso, Madrid, 2000, Arco.

Koch, Peter/Oesterreicher, Wulf: Gesprochene Sprache in der Romania: Französisch, Italienisch, Spanisch, Tübingen 1990, Niemeyer.

Kotschi, Thomas (Hg.): El español hablado y la cultura oral en España e Hispanoamérica, Frankfurt am Main. 1996, Vervuert [u.a.], 1996.

Lope Blanch, Juan M.: El estudio del español hablado culto: historia de un proyecto, México, 1986, Univ. Nacional Autónoma de México.

Vigara Tauste, Ana María: Aspectos del español hablado: aportaciones al estudio del español coloquial, 3. ed., Madrid, 1990, Sociedad General Española de Libreria.





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PS


Spanische Soziolinguistik

2st., Mo 16-18 Beginn: 16.10.06



Wolf
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