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Cary joji fukunaga


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HINTER DER KAMERA




CARY JOJI FUKUNAGA


Drehbuch/Regie
CARY JOJI FUKUNAGA, Jahrgang 1977, Sohn eines japanischen Vaters und einer schwedischen Mutter, ist Absolvent der University of California Santa Cruz. Seine Arbeit als Drehbuchautor, Regisseur und Kameramann führte ihn um die ganze Welt – vom Polarkreis über Haiti nach Westafrika. Er gilt als einer der begabtesten jungen Talente des neuen amerikanischen Films.
Fukunaga erhielt mehrere angesehene Stipendien und Ehrungen, einschließlich von der USA Rockefeller Foundation Fellowhip (2008) und der Princess Grace Foundation Fellowship (2005) sowie den John H. Johnson Film Award und den Katrin Cartlidge Foundation Bursary (2007).
Fukunaga schrieb und inszenierte den Kurzfilm „Victoria para chino“, der 2005 im Rahmen des Sundance Film Festival gezeigt wurde und insgesamt über zwei Dutzend internationale Preise gewann, einschließlich des Student Academy Award und einer Belobigung des BAFTA Los Angeles Chapter.
Auch für SIN NOMBRE, seinem ersten Langspielfilm als Autor und Regisseur, konnte Cary Fukunaga bereits mehrere Auszeichnungen entgegen nehmen, darunter den Regiepreis in Sundance, den New Director‘s Award beim Edinburgh Filmfestival sowie den Preis für das Beste Regiedebüt und den FIPRESCI-Preis auf dem Film Festival in Stockholm.
Derzeit macht Fukunaga seinen MFA (Master of Fine Arts) des Graduate Film Program der New York University. Überdies hat er eine Anzahl von Werbeclips realisiert; unter anderem zeichnet er für den neuen provokativen Spot für die Jeansmarke Levi’s verantwortlich, gemacht für die junge „Generation O“ – wer „Yes, we can“ sage, trage Levi's.

ICH WOLLTE AUTHENTIZITÄT

Ein Gespräch mit Cary Joji Fukunaga


Mit SIN NOMBRE geben Sie Ihr Debüt als Spielfilmregisseur. Wie entstand das Projekt, wie nahm es Form an?

Ich hätte SIN NOMBRE niemals schreiben können, ohne selbst gesehen zu haben, worüber ich erzählen wollte. Also packte ich im Sommer 2005 meine Sachen und reiste mit ein paar Freunden, die schon bei meinem Kurzfilm mitgemacht hatten, nach Chiapas und Tapachula, um uns die Zustände vor Ort anzusehen. Wir sprachen mit der Polizei. Wir suchten Gefängnisse auf, um uns mit Gang-Mitgliedern zu unterhalten. Wir sahen uns die Grenzen an und befragten Flößer auf dem Suchiate-Fluss zwischen Guatemala und Mexiko. Wir besuchten Reisende auf Zugbahnhöfen. Immer handelte es sich um Menschen auf dem Weg in den Norden, wo sie sich ein besseres Leben für sich und ihre Familien erhoffen.
Nach diesen Begegnungen beschlossen meine Freunde darauf zu verzichten, selbst auf dem Dach eines der Züge mitzufahren. Also habe ich das auf eigene Faust gemacht. Eines Nachts bin ich um zwei Uhr morgens mit zwei Honduranern, die ich am Abend zuvor kennengelernt hatte, in Tapachula auf einen Zug aufgesprungen. Ich hatte sie eingeladen, mit mir in meinem Hotelzimmer zu übernachten, anstatt die ganze Nacht am Bahnhof zu verbringen, denn das ist ziemlich gefährlich. Wir sprangen also auf den Zug und fuhren durch Chiapas. Vieles von dem, was ich in den nächsten 27 Stunden erleben sollte, benutzte ich als Basis für das, was ich in SIN NOMBRE auf dem Dach des Zuges zeige. Der Angriff der Banditen spielte sich gleich in der Nähe von uns ab, und die Gemeinschaft untereinander half, meinen Horizont enorm zu erweitern.
Obwohl SIN NOMBRE auch die Themen Gangs und die Suche nach Freiheit aufgreift, ist er eigentlich kein politischer Film. Ich würde ihn eher in der Tradition des Western sehen.

Ganz sicher sind da Elemente, die meinen Film in die Nähe des Western rücken. Da sind die Menschen, die man als Version der Siedler in ihren Pferdewagen auf dem Weg in den Westen begreifen kann. Es gibt Banditen und korrupte Polizisten wie auch das Thema willkürlicher Gewalt sowie Rache und Vergeltung. Diese Revolverhelden-Elemente sind also da. Sie reduzieren das Leben auf eine Abfolge einfacher Entscheidungen, die eine große Tragweite haben.


Was waren die genauen Herausforderungen während des Drehs?

Während des Drehs kam es immer wieder mal vor, dass ich mir wünschte, ich hätte eine Geschichte über zwei Menschen geschrieben, die sich in einem Café treffen und unterhalten. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es war toll, SIN NOMBRE zu drehen. Aber wir hatten Züge, Regen, Hunderte von Statisten, tägliche Drehortwechsel, Blut und andere Effekte. Mit am schwierigsten war es, all die Dinge in eine Reihe zu bringen und wirklich genau die Mise en scène zu gestalten, die ich wollte, und das bei einem denkbar eng gesteckten Zeitplan.

Mein ursprünglicher Plan war es, mich beim Dreh tatsächlich von Honduras bis nach Texas durchzuschlagen.
Wo genau haben Sie gedreht?

Zunächst einmal in Mexico City und Umgebung. Im Radius von 300 Kilometern fanden wir viele ganz großartige Drehorte. Orizaba zum Beispiel ist wunderbar mit seinen Farben und seinem einzigartigen Licht. Die Szenen, die in Honduras spielen, drehten wir in Naucalpan.
Was treibt die Hauptfiguren an?

Mein Film dreht sich um Menschen aus dem Hier und Jetzt, ganz normale Menschen von heute. Sie leben ihr Leben und haben die Entscheidung getroffen, nach etwas Besserem zu suchen. Smiley möchte Teil der Gemeinde sein. Von seiner Großmutter aufgezogen, hatte er bislang keine männlichen Vorbilder. Casper übernimmt, als Mitglied der Mara, diese Rolle. Sicher gibt es eine gewisse Standardgeschichte, warum Kids Mitglieder in einer Gang werden wollen, und doch gibt es immer auch ganz individuelle Gründe.
Casper und Sayra wollen die Familien wiederherstellen, die sie nie gehabt haben. Als sie sich kennenlernen, bauen sie nach und nach ein starkes Band des Vertrauens auf. Sie sind untrennbar miteinander verbunden, doch am Ende der Geschichte landen sie an völlig unterschiedlichen Orten.
Wie haben Sie die Besetzung gefunden?

Auch hier lag mir ganz besonders Authentizität am Herzen. Ich hatte mir vertraglich zusichern lassen, dass ich alle Rollen mit zentralamerikanischen Schauspielern besetzen durfte. Bei den Hauptfiguren suchte ich nach Darstellern, die dem Wesen der Figuren gerecht werden mussten. Ich bevorzuge Spontaneität, dennoch konnte ich den dramatischen Fluss einer Szene ohne Verlust der Authentizität kontrollieren. Ich forderte die Schauspieler auf, miteinander zu reden, von Darsteller zu Darsteller. Das habe ich bei meinen Kurzfilmen gelernt. Wenn ich Kids und Erwachsene im Cast hatte, ließ ich sie Zeit miteinander verbringen, damit sei eine Bindung aufbauen konnten, die sich dann beim Dreh in Natürlichkeit niederschlug.
Lassen Sie mich ein Beispiel geben: Tenoch Huerta Mejía, den man als Mara-Anführer Lil’ Mago sieht, ist ein geborener Anführer, sehr charismatisch, also sagte ich bei den Gangszenen zu ihm: „Du kontrollierst deine Jungs, und du entscheidest, wie die Dinge laufen.“ Das verstärkte die Dynamik auf der Leinwand. Beim Schreiben hatte ich festgestellt, dass diese Figur die Szenen wie von allein an sich riss. Trotz all der schlimmen Dinge, die er anstellt, will man ihn trotzdem mögen. Das traf auch auf manche Gangmitglieder zu, die ich kennenlernte – oder auf Luis Fernando Peña, der als Sol zu sehen ist.
Wir besetzten Menschen ganz spontan auf der Straße. Es war immer mein Ziel gewesen, den Film so wahrhaftig und echt wie möglich wirken zu lassen. Viele, die wir ansprachen, machten spontan einfach als Statisten mit.
In der Szene im Barrio 18, in der sich Smiley und El Sol in dem Viertel aufhalten und von einer rivalisierenden Mara-Gang verfolgt werden, fanden wir drei richtige Gangmitglieder – zwei von ihnen gehörten der Mara an. Da kann man es dann vergessen, wie ein Regisseur zu inszenieren. Man legt ein Szenario fest und lässt sie die Szene ausleben.
Was überraschte Sie an der Lebensart der Gangmitglieder, die sie trafen?

Viel überraschte mich nicht, wenn ich ehrlich bin. Tatsächlich hatte ich erwartet, dass sie viel menschlicher, charismatischer und witziger sein würden, als sie in der Presse dargestellt werden.

Wirkten sie wirklich so abgestumpft gegenüber der Tatsache, dass sie andere Menschen töten, wie es auch im Film bisweilen den Anschein hat?

Ich habe nie sinnlose Gewalt erlebt. Sie war immer gegen Gegner gerichtet oder Teil einer Bestrafung. Klar, ab und zu erlebte ich Verbrechen, die wirklich völlig abartig und übertrieben waren – aber diese Leute wurden dafür auch zur Rechenschaft gezogen. Innerhalb dieser Gangs gibt es eine regelrechte Judikative, ein funktionierendes Rechtssystem. Aber es ist ebenso wahr, dass der Tod eines Feindes Anlass für ausgelassene Feierlichkeiten ist.

AMY KAUFMAN


Produktion
Viele außergewöhnliche Filme der letzten Jahre tragen die Handschrift von AMY KAUFMAN. Ihre Produktionsfirma Primary Productions ist in den USA mit Focus Features mittels eines First-Look-Deals verbunden. SIN NOMBRE markiert das erste Ergebnis ihrer Zusammenarbeit, das bereits Früchte trägt: SIN NOMBRE erhielt u.a. den Washington DC Area Film Critics Association Award als Bester Ausländischer Film.
Kaufman gründete Primary im September 2005, nachdem sie ihre Stelle als Executive Vice President von Focus Features aufgegeben hatte. Sie hatte Focus von Beginn der Gründung im Frühjahr 2002 begleitet und dabei Produktionen wie Fernando Meirelles’ „Der ewige Gärtner“ („The Constant Gardener“, 2005) mit Ralph Fiennes und Oscar®-Preisträgerin Rachel Weisz oder Jean-François Richets „Das Ende – Assault on Precinct 13“ („Assault on Precinct 13“, 2005), der von Rogue Pictures ausgewertet wurde, betreut. Sie war die kreative Mittlerin zwischen Focus Features International und El Deseo, der Produktionsfirma von Agustín und Pedro Almodóvar. Zudem koordinierte sie die Verkäufe ins Ausland und die Vertriebsrechte für El Deseo von Almodóvars „La mala Educación – Schlechte Erziehung“ („Bad Education“, 2004) und dem Oscar®-Gewinner „Sprich mit ihr“ („Talk to Her“, 2002), sowie von Isabel Coixets „Mein Leben ohne mich“ („My Life Without Me“, 2003) und „Das geheime Leben der Worte“ („The Secret Life of Words“, 2005).
In ihrer Funktion als Executive Vice President of Acquisitions & Co-Productions bei Focus arbeitete Amy Kaufman an Alejandro González Iñárritus preisgekröntem „21 Gramm“ („21 Grams“, 2003) und an Sofia Coppolas Oscar®-prämiertem „Lost in Translation – Zwischen den Welten“ („Lost in Translation“, 2003).
Vor der Gründung von Focus war Kaufman Senior Vice President of Acquisitions & Co-Productions bei Good Machine International (GMI), einem Zweig der unabhängigen Produktionsfirma Good Machine. Während sie für GMI die internationalen Verkäufe in Europa und Lateinamerika managte, begleitete sie Alfonso Cuaróns Oscar®-nominierten „... mit deiner Mutter auch!“ („Y tu mamá también“, 2001) als ausführende Produzentin. Bevor sie 1997 zu GMI wechselte, war sie bei Miramax International.
Mit Primary entwickelt Amy Kaufman sowohl unabhängige als auch Auftragsproduktionen von Studios; die filmische Vielfalt geht über Arthouse-Projekte hin zu Genrefilmen. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit neuen internationalen Filmemachern und Erstlingsregisseuren.
Im Programm von Primary steht eine Neuversion des Vampirthrillers „Near Dark“ (2010), den Kaufman gemeinsam mit Michael Bays Platinum Dunes für Rogue Pictures produziert, der Politthriller „The Whistleblower“ (2010) mit Rachel Weisz sowie Everardo Valerio Gouts mexikanischer Thriller „Days of Grace“ (2010).


GERARDO BARRERA


Ausführende Produktion
GERARDO BARRERA, in Mexico City geboren, studierte am Centro Universitario de Estudios Cinematográficos (CUEC). Während seines Studiums befasste er sich mit der Produktion, dem Vertrieb und der Ausweitung von unabhängigen mexikanischen Filmen. Seine anschließende Karriere in der Filmindustrie umfasst Kinoproduktionen aus der ganzen Welt.
2001 wurde er Director of Production des Instituto Mexicano de Cinematografía (IMCINE), das als Produzent und Koproduzent von Kurz- wie Langspielfilmen in Zusammenarbeit mit der mexikanischen Filmindustrie auftritt.

Seit 2005 arbeitet Barrera ausschließlich als unabhängiger Filmproduzent über seine eigene Firma Creando Films. Bei Creando in Entwicklung befinden sich Martin Hardys „Amor chiquito“ und Felipe Cazals’ „Chicogrande“ sowie – bereits im Dreh – Francisco Athiés „El Baile de San Juan“ (2010).


Zu seiner jüngsten Produzententätigkeit zählt Patricia Riggens Sleeper-Erfolg „La misma luna“, der 2007 auf dem Sundance Film Festival Weltpremiere feierte. Barrera ist Produzent beziehungsweise Unit Production Manager zahlreicher Film- und Fernsehprojekte, die ganz oder teilweise in Mexiko entstanden sind. SIN NOMBRE, bei dem er als ausführender Produzent tätig war, wurde u.a. mit dem Washington DC Area Film Critics Association Award als Bester Ausländischer Film ausgezeichnet.


PABLO CRUZ


Ausführende Produktion
PABLO CRUZ studierte Filmwissenschaft am London College of Printing und arbeitete anschließend im Produktionsbereich in Afrika und anderen Ländern. 2001 gründete er die Werbeagentur The Lift in Barcelona. 2005 kehrte Cruz in sein Heimatland Mexiko zurück und gründete gemeinsam mit Gael García Bernal und Diego Luno die Produktionsfirma Canana.
Innerhalb von drei Jahren stellte Canana neun Filme her, darunter Gerardo Naranjos „Drama/Mex“ (2006) und „I'm Gonna Explode“ („Voy a explotar“ 2008), Diego Lunas Regiedebüt „J.C. Chávez“ (2007), Gael García Bernals Regiedebüt „Déficit“ (2007), Jorge Hernandez Aldanas „El búfalo de la noche“ (2007) sowie Agustín Diaz Yanes’ „Just Walking“ („Solo quiero caminar“, 2008) und Israel Cárdenas und Laura Amelia Guzmáns „Cochochi“ (2007), der unter anderem auf dem Miami Film Festival mit dem Großen Preis der Jury sowie auf dem Toronto International Film Festival mit dem Discovery Award ausgezeichnet wurde. SIN NOMBRE begeisterte 2009 die Kritiker und erhielt u.a. den Washington DC Area Film Critics Association Award als Bester Ausländischer Film. Neben SIN NOMBRE zählt „Cefalopodo“ (2009) von Rubén Imaz zu den jüngsten Produktionen von Canana.
Ebenfalls gemeinsam mit seinen Canana-Partnern Luna und Bernal gründete Cruz das an verschiedenen Orten in Mexiko stattfindende Dokumentarfilmfestival Ambulante Gira de Documentales. Das Festival bringt, mittlerweile im vierten Jahr, ausländische und heimische Dokumentarfilmprojekte nach Mexiko.
2007 listete Variety Pablo Cruz in der Rubrik „10 Producers to Watch“.

DIEGO LUNA

Ausführende Produktion


Bekannt wurde DIEGO LUNA mit seiner Rolle in Alfonso Cuaróns Oscar®-nominiertem „... mit deiner Mutter auch!“ („Y tu mamá también“, 2001), in dem auch sein bester Freund Gael García Bernal mitspielt. Gemeinsam mit Bernal und Pablo Cruz rief der Jungstar die Produktions- und Vertriebsfirma Canana ins Leben. Mit Bernal stand er unlängst zudem in dem neuen Film von Autor und Regisseur Carlos Cuarón, „Rudo y Cursi“ (2008), wieder vor der Kamera.
SIN NOMBRE, die jüngste Produktion von Canana, gewann zahlreiche Preise, darunter den Washington DC Area Film Critics Association Award als Bester Ausländischer Film. Neben SIN NOMBRE zählen zu Cananas Projekten Gerardo Naranjos „Drama/Mex“ (2006) und „I’m Going to Explode“ („Voy a explotar“, 2008) sowie das Regiedebüt von Diego Luna, die Dokumentation „J.C. Chávez“ (2007) um die Boxlegende Julio César Chávez, die 2007 auf dem Tribeca Film Festival Weltpremiere feierte. Die ebenfalls von Canana realisierten Projekte „El búfalo de la noche“ (2007) und „Only God Knows“ (2006) waren beide auf dem Sundance Film Festival zu sehen und wurden von Jorge Hernandez Aldana beziehungsweise Carlos Bolado inszeniert. Luna spielte in beiden Filmen selbst mit, ebenso wie in der Canana-Produktion „Just Walking“ („Solo quiero caminar“, 2008) von Agustín Díaz Yanes, die in Deutschland mit großem Erfolg auf dem Fantasy Film Festival zu sehen war.
Seine professionelle Karriere als Schauspieler startete Luna im Alter von sieben Jahren am Theater. Mit zwölf hatte er bereits eine Fernsehrolle in „El Abuelo y Yo“ in der Tasche. Daraufhin spielte er in weiteren Fernsehfilmen mit: in „El Premio Mayor“, in „El Amor De Mi Vida“ und in „La Vida En El Espejo“.
Luna produzierte zudem die Theatershow „The Complete Works of William Shakespeare“ in Mexiko und gewann für seinen Auftritt den Best Comic Award der Vereinigung der Theaterkritiker (2001–2002).
Seine frühen Arbeiten als Schauspieler umfassen Titel wie Julian Schnabels „Bevor es Nacht wird“ („Before Night Falls“, 2000), Luis Estradas „Ámbar“ (1994), Erwin Neumaiers „Un hilito de sangre“ (1995), Gabriel Retes’ „Un dulce olor a muerte„ (1999), der mit dem zweiten Preis beim Havana Film Festival geehrt wurde, „El cometa“ (1999) von José Buil und Marisa Sistach sowie Fernando Sariñanas „Todo el poder“ (1999) und „Ciudades oscuras“ (2002).
Ferner hatte er Rollen in Steven Spielbergs „Terminal“ („The Terminal“, 2004), Julie Taymors „Frida“ (2002), „Open Range – Weites Land“ („Open Range“, 2003) von Kevin Costner, Gregory Jacobs’ „Gauner unter sich“ („Criminal“, 2004), in der Fernsehproduktion „Fidel“ von David Attwood, Hugo Rodriguez’ „Nicotina“ (2003), „Soldiers of Salamina“ (2003) von David Trueba, Oliver Parkers „Fade to Black“ (2006), Harmony Korines „Mister Lonely“ (2007) sowie Gus Van Sants „Milk“ (2008) mit Sean Penn, in dem er als Lover von Harvey Milk zu sehen war.
Diego Luna war auch in einigen Kurzfilmen zu sehen, die Studenten der CUEC und CCC realisierten, unter anderem in Javier Bourges’ „El Último Fin Del Año“ (1991), der mit dem Studenten-Oscar® ausgezeichnet wurde.


GAEL GARCÍA BERNAL


Ausführende Produktion
GAEL GARCÍA BERNAL, der seit seiner Kindheit als Schauspieler in seinem Heimatland Mexiko arbeitete, feierte mit Alejandro González Iñárritus Oscar®-nominiertem „Amores perros – Von Hunden und Menschen“ („Amores perros“, 2000) seine Premiere auf der Kinoleinwand. Seine atemberaubende darstellerische Leistung in dem weltweit gepriesenen Film brachte ihm als Bester Schauspieler einen Silver Ariel Award ein (das mexikanische Äquivalent zum Oscar®) sowie einen Silver Hugo Award auf dem Chicago International Film Festival.
Seine nächste Rolle hatte er in einer weiteren weltweit gefeierten mexikanischen Produktion, in Alfonso Cuaróns Oscar®-nominiertem „... mit deiner Mutter auch!“ („Y tu mamá también“, 2001), in dem auch sein Jugendfreund Diego Luna mitspielte. Für ihr schauspielerisches Können wurde den beiden Freunden gemeinsam der Marcello Mastroianni Award auf dem Filmfestival in Venedig verliehen.
Anschließend übernahm Bernal die Titelrolle in Carlos Carreras romantischem Drama „Die Versuchung des Padre Amaro“ („The Crime of Father Amaro“, 2002), der ebenfalls für einen Oscar® vorgeschlagen wurde. Bernal erhielt von den Mexican Cinema Journalists den Silver Goddess Award als Bester Schauspieler sowie eine Nominierung der Chicago Film Critics Association in der Kategorie Most Promising Performer.
Seine Karriere führte ihn weiter zu Walter Salles und dessen „Die Reise des jungen Che“ („The Motorcycle Diaries“, 2004), für den er bei den BAFTAs als Bester Schauspieler nominiert wurde, sowie zu Pedro Almodóvars „La mala Educación – Schlechte Erziehung“ („Bad Education“, 2004), James Marshs „The King oder Das 11. Gebot“ („The King“, 2005), Michael Gondrys Berlinale-Beitrag „The Science of Sleep – Anleitung zum Träumen“ („The Science of Sleep“, 2006), Fernando Meirelles’ Cannes-Eröffnungsfilm „Die Stadt der Blinden“ („Blindness“, 2008) und Alejandro Gonzales Iñárritus „Babel“ (2006), der ihm und seinen darin ebenfalls mitwirkenden Schauspielkollegen einen Screen Actors Guild Award einbrachte.
Bernals jüngsten Arbeiten sind Lukas Moodyssons „Mammoth“, in dem er an der Seite von Michelle Williams zu sehen ist und der 2009 auf der Berlinale im Wettbewerb seine Weltpremiere feierte, und Jim Jarmuschs „The Limits of Control“ (2009).
Gemeinsam mit Diego Luna und Produzent Pablo Cruz gründete Bernal die Produktions- und Verleihfirma Canana. Mit Luna stand er nach „... mit deiner Mutter auch!“ („Y tu mamá también“, 2001) in dem von Carlos Cuarón geschriebenen und inszenierten Film „Rudo y Cursi„ (2008) wieder vor der Kamera.
Die jüngste Produktion von Canana, SIN NOMBRE, gewann weltweit Preise, darunter den Washington DC Area Film Critics Association Award für den Besten Ausländischen Film. Neben SIN NOMBRE zählen zu Cananas Produktionen Gerardo Naranjos „Drama/Mex“ (2006) und „I’m Going to Explode“ („Voy a explotar“, 2008), Agustín Díaz Yanes’ „Just Walking“ („Solo quiero caminar“, 2008) sowie Bernals Regiedebüt „Déficit“ (2007). Die von Canana realisierten „El búfalo de la noche“ (2007) und „Only God Knows“ (2006) von Jorge Hernandez Aldana beziehungsweise Carlos Bolado feierten beide auf dem Sundance Film Festival Premiere.

ADRIANO GOLDMAN


Kamera
ADRIANO GOLDMAN, in São Paulo geboren, führte für die Produktionsfirma von Fernando Meirelles (02 Filmes) unlängst bei der brasilianischen Inkarnation der beliebten kanadischen, mit Themen von Shakespeare versehenen Serie „Slings & Arrows“ die Kamera. Derzeit ist er mit den Dreharbeiten der zweiten Staffel, „Sons of Carnival“, beschäftigt.
Seine Karriere als Kameramann begann bald nach der Präsentation seines ersten eigenen Kurzfilms „Is Reinaldo Still Swimming?“, den er selbst inszenierte und ausleuchtete. Der Film wurde mit den Hauptpreisen beim São Paolo Fotoptica Video Festival und dem Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoamericano in Havanna bedacht.
In den folgenden zehn Jahren arbeitete Goldman im Bereich Werbung und Musikvideos und knüpfte eine enge Beziehung zum Sender MTV Brazil, für den er die erste Folge des Programms „Unplugged“ sowie Sepulturas Video von „Orgasmatron“ inszenierte, das den International Viewer’s Choice Award bei den MTV Video Music Awards gewann.
Er war Kameramann des Konzertfilms „Memories, Chronicles and Declarations of Love“ für die prämierte Sängerin Marisa Monte und bei „Gilberto Gil - Kaya N'Gandaya“ (2002) mit dem brasilianischen Superstar Gilberto Gil, den Lula Buarque de Hollanda in Szene setzte.
2002 führte er die Kamera bei der ersten Staffel der Erfolgsserie „Cidade dos Homens“, für TV Globo / 02 Filmes und wurde mit der ABC Trophy für die Beste Kamera einer Fernsehserie geehrt. Er filmte auch die Kinoversion „City of Men“ (2007) von Paulo Morelli.
Anschließend leuchtete er die Serie „Alice“ sowie die erste Staffel von „Sons of Carnival“ von Cao Hamburger aus. Für letztgenannte Arbeit gewann er seine zweite ABC Trophy. Er gewann eine dritte Trophy – dieses Mal für seine Arbeit an Cao Hamburgers Kinofilm „The Year My Parents Went on Vacation“ (2006), der im Wettbewerb der Berlinale vertreten war. Seine Filmografie umfasst ferner Guel Arraes’ „Romance“ (2008), Lula Buarque de Hollandas „Casseta & Planeta: A Taça do Mundo É Nossa“ (2003) und Bruno Barretos „Shakespeare im Fußballfieber“ („O Casamento de Romeu e Julieta“, 2005).
Für seine großartige Arbeit an Cary Fukunagas SIN NOMBRE wurde er auf dem Sundance Film Festival 2009 mit dem Preis für die Beste Kamera geehrt. Sein jüngstes Projekt als Kameramann war Tony Goldwyns „Betty Anne Waters“ (2009), in dem die zweifache Oscar®-Preisträgin Hilary Swank in der Titelrolle zu sehen sein wird.


CLAUDIO „PACHE“ CONTRERAS


Art Direction
Der Autodidakt CLAUDIO SALVADOR CONTRERAS RAMOS, in Mexiko geboren, startete seine Laufbahn in verschiedenen Kunstbereichen, von Werken in der Performing Art („El Sindicato del terror“) bis zu Installationen. Seine Installation „E=mc“ wurde vom Encuentro Nacional de Arte Joven ausgezeichnet.
Er wechselte schließlich ins Art Department von Spielfilmproduktionen, wie bei John Frankenheimers Fernsehfilm „The Burning Season“ und als Set Decorator in Álex de la Iglesias „Perdita Durango“ (1997). Als Art Director gestaltete Contreras Fernsehwerbungen, Musikvideos sowie Kurz- und Langspielfilme. Zu seinen Arbeiten im Kinofilmbereich zählen Arturo Ripsteins „So ist das Leben“ („Such Is Life“, 2000) und „The Ruination of Men“ (2000).
Er wurde mit zwei Ariel Awards (dem mexikanischen Pendant zum Oscar®) ausgezeichnet: als Teammitglied im Bereich Art Direction / Set Decoration in Luis Estradas „Ámbar“ (1994) und in Jaime Humberto Hermosillos „De noche vienes, Esmeralda“ (1997).
Als Produktionsdesigner zeichnet er unter anderem für den preisgekrönten „The Violin“ (2005) von Francisco Vargas, Agustín „Oso“ Tapias „Club eutanasia“ (2005) sowie für Shakiras Musikvideo „Illegal“ verantwortlich.

LUIS CARBALLAR


Schnitt
Der in Mexico City geborene LUIS CARBALLAR startete seine Karriere als Assistant Editor und arbeitete anschließend als freier Cutter für Medienunternehmen wie San Pedro Post und Adela Producciones.
Er inszenierte das tägliche Musikvideoprogramm „Sobrexpuesto“ und wurde später Chefkameramann von Konzerttouren des Sängers Luis Miguel in Venezuela und Mexiko. 1995 fand er eine Anstellung in der Produktionsfirma Z Film von Alejandro González Iñárritu. Für dessen „Amores perros – Von Hunden und Menschen“ („Amores perros“, 2000) zeichnete er für den Schnitt verantwortlich und gewann einen Ariel Award der Academia Mexicana de Artes y Ciencias Cinematográficas.
Ebenfalls für Iñárritu schnitt er „Powder Keg“, einen Kurzfilm für die „The Hire“-Serie von BMW. Zahlreiche andere Filmemacher, einschließlich Emmanuel Lubezki und Carlos Cuarón, engagierten ihn als Cutter ihrer Werbefilme und Videos.
Ein weiteres Mal wurde er für einen Ariel Award vorgeschlagen für seine Arbeit an Sebastián Corderos „Chronicles“ (2004). Seine Kinofilmarbeiten als Cutter umfassen ferner Luis Mandokis „Voces inocentes – Unschuldige Stimmen“ („Innocent Voices“, 2004), Simon Brands „Unknown“ (2006), Brad Furmans „The Take – Rache ist das Einzige, was zählt“ („The Take“, 2007) und Jonas Pates „Shrink“ (2009) mit Kevin Spacey.


CRAIG McKAY


Schnitt
CRAIG McKAY, geboren in Hudson Valley, N.Y., wurde für seine Arbeit als Cutter bereits zweimal für einen Academy Award® vorgeschlagen: für „Reds“ (1981) von Oscar®-Preisträger Warren Beatty und für „Das Schweigen der Lämmer“ („The Silence of the Lambs“, 1991) von Oscar®-Preisträger Jonathan Demme.
Mit Demme arbeitete er öfter zusammen, auch an den Oscar®-gekürten Filmen „Melvin und Howard“ („Melvin and Howard“, 1980) und „Philadelphia“ (1993). In seiner Filmografie stehen zudem Titel wie „Mütter & Söhne“ („Some Mother's Son“, 1996) von Terry George, Liev Schreibers „Alles ist erleuchtet“ („Everything Is Illuminated“, 2005), „Cop Land“ (1997) von James Mangold und Andrew Jareckis „All Good Things“ (2010).
Mit einem Emmy wurde McKay für seine Arbeit an der Miniserie „Holocaust“ von Marvin J. Chomsky ausgezeichnet. Ebenfalls fürs Fernsehen inszenierte er das Emmy-prämierte Musical-Special „Bubbe Meises: Bubbe Stories“ sowie das Kurzfilmsegment „The Red Shoes“ der „Subway Stories“.
Als kreativer Berater taucht er bei Titeln wie „Mandela“ (1996) von Angus Gibson und Jo Menell sowie bei Joshua M. Greenes „Witness: Voices from the Holocaust“ (1999). Bei der Dokumentation „A Normal Life“ (2003) von Hugo Berkeley und Elizabeth Chai Vasarhelyi fungierte er als ausführender Produzent.
McKay ist kreativer Berater beim Sundance Institutes Filmmakers Lab.


LETICIA PALACIOS


Kostüm
LETICIA PALACIOS arbeitet als Mode- und Kostümdesignerin. Sie studierte am Jeannette Klein Fashion Institute und an der Academia Iberoamericana in Mexico City und besuchte ebenfalls das Istituto di Moda Burgo in Italien. Sie führt ein eigenes Atelier und einen eigenen Laden, in dem sie Recyling-Mode, Accessoires und Kostüme entwirft und verkauft. Sie stattete bislang Filme, Theaterinszenierungen und Videobeiträge aus.
Im Theater designte sie die Kostüme für „Check Point Papa“ und „Il Fantasma di Cantervile“ des Mailänder Teatro Litta, „El mitote“, Ofelia Medinas Stück „De pasada por Fridonia“, die preisgekrönte Darstellung des Sängers Tosca beim San Remo Festival sowie Arbeiten der Nemi Foundation. Im Werbekampagnenbereich arbeitete sie für Marken wie Pepsi, Rice-A-Roni, Mattel und American Express.
Im Kinofilmbereich zählen Arturo Ripsteins „So ist das Leben“ („Such Is Life“, 2000) und „The Ruination of Men“ (2000), Agustín „Oso“ Tapias „Club eutanasia“ (2005), Paul Leducs „El cobrador: In God We Trust“ (2006) und Alan Jonssons „Morenita el escándalo“ (2008) zu ihrer Filmografie als Kostümdesignerin.


MARCELO ZARVOS


Musik
MARCELO ZARVOS komponierte für viele künstlerische Beiträge die Musik. Zu seinen Filmscores zählen Allen Coulters „Die Hollywood-Verschwörung“ („Hollywoodland“, 2006) und Tod Williams’ „Die Tür der Versuchung“ („The Door in the Floor“, 2004), der Fernsehfilm „Taking Chance“ von Ross Katz, Rowan Woods’ „Winged Creatures“ (2008), „Last Stop 174“ (2008) von Bruno Barreto, Barry Levinsons „Inside Hollywood“ („What Just Happened“, 2008), Jieho Lees „The Air I Breathe – Die Macht des Schicksals“ („The Air I Breathe“, 2007), John Dahls „You Kill Me“ (2007) und Robert De Niros „Der gute Hirte“ („The Good Shepherd“, 2006), dessen Musik er gemeinsam mit Bruce Fowler komponierte. Ferner zeichnet er für die Musik bei Robert Carys „Ira & Abby“ (2006), Matt Taubers „The Architect“ (2006), Susan Seidelmans „The Boynton Beach Bereavement Club“ (2005), Paul Dinellos „Strangers with Candy“ (2005), Charles Herman-Wurmfelds „Kissing Jessica“ („Kissing Jessica Stein“, 2001), Rachel Boyntons Dokumentarfilm „Our Brand Is Crisis“ (2005), Michael Burkes „The Mudge Boy“ (2003), Hilary Birminghams „Tully“ (der für vier Independent Spirit Awards nominiert wurde) sowie Paulo Machlines Oscar®-nominierten Kurzfilm „A Soccer Story“ verantwortlich.
Außerdem komponierte Zarvos die Musik für „Cosmic Collisions“, einer Space-Show im American Museum of Natural History’s Rose Center for Earth and Space. Zu seinen Tanz-Scores zählen „Aquatica“ (für Pilobolus), „Divinities“ (für Cleo Parker Robinson Dance) und „The Path“, der wie „Divinities“ am NYC’s Joyce Theater aufgeführt wurde.
Auch Kammermusik gehört in sein Œuvre: Er komponierte das Streichquartett „Nepomuk’s Dances“ (gespielt am Lincoln Center und der Library of Congress), „Changes“, ein Bläserquintett mit Piano, sowie eine Auftragsarbeit der NEA, die vom Streichquartett Ethel im Herbst 2006 gespielt wurde.
Als Plattenkünstler kann sich Zarvos drei von der Kritik gelobte Alben auf die Fahnen schreiben: „Dualism“, „Music Journal“ und „Labyrinths“. „Labyrinths“ wurde in CDNOW als eine der Top-10-Jazz-CDs des Jahres 1999 gelistet.
Als Arrangeur und Pianist arbeitete er mit dem Paul Winter Consort zusammen. Ferner war er Gastdirigent mit Sadao Watanabe und dem Tokyo Symphony Chamber Orchestra.

Weiteres Tracklisting:


Flaca De Las Colorades

Written and Performed by Dick el Demasiado

© Mit freundlicher Genehmigung von Dick el Demasiado

Maquinas cobardes

Written by A. Lavana “Mu”

Performed by Big Metra & MC Luca

© Mantequilla Records S.A. de C.V.


Angel Navideño

Written by Miguel Ángel González Rodríguez

Performed by Pa'lante

© Miguel Ángel González Rodríguez


En El Barrio Ya no Hay Gente

Written by Manuel Varet

Performed by Vakero

© Sunflower Entertainment Co., Inc.


La Cumbia Del Informe

Written by Zaratustra Vázquez Ruíz

Performed by Changorama

© Zaratustra Vázquez Ruíz





Mecanico

Written by Amanditita

Performed by Amanditita

© Sony BMG Music Entertainment México, S.A. de C.V.


Mirala

Written by Elias P. Mejia Avante

Performed by Los Llamadores de Cartagena

© Elias P. Mejia Avante


Dejate Caer

Written by Eduardo Dávalos De Luna, Román Leonardo Rodríguez López, Alan Alejandro Maldonado Taméz, M. Cárdenas

Performed by Cartel de Santa

© Sony BMG Music Entertainment (México), S.A. de C.V.




Latino

Written by L. Fernández “MC Luka”, P. Hernández “Gogo Ras”, I. Barbosa “Kolmillo”

Performed by Reyes del pulmon

© Mantequilla Records S.A. De C.V.


La Ultima Palabra

Written by Daniel C. Pineda

Performed by Bulmaro Martinez / Maurilio Lopez

© INAH



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